Vegan Wednesday #79 oder ein müder Computer

Vegan Wednesday.picx

Hallöchen!

Ich bin ein bisschen spät dranne diese Woche, aber ich hab ne ziemlich gute Entschuldigung 😉 Mein Computer hat am Dienstag entschieden sich ne Auszeit zu nehmen (anscheinend habe ich ihn in der letzten Zeit etwas zu viel beansprucht) und hat heimlich still und leise erst zwei Mini-Schräubchen gelöst und dann seine Festplatte etwas gelockert, sodass ich ihn nicht mehr starten konnte. Clever, nech? Zum Glück habe ich ja einen schlauen Kerl, mit einem anscheinend weniger beanspruchten Computer, die am Freitag beide nach Hause kamen und dem sneaky beast hier unter meinen Fingern auf die Schliche gekommen sind *ha!*

Ich bin ihm aber nicht böse. Schließlich braucht jeder mal ne kleine Pause. Das kann ich besonders nach dieser Woche nur bestätigen. Am Montag war ich nach längerer Winterpause endlich mal wieder bei meiner Praktikumsfarm, wo ich bei schönstem frühlingshaftem Winterwetter den Tag damit verbracht habe die Erde unter den roten Johannisbeeren und den Erdbeeren zu lockern, mit meinen Bauern zu schnacken und veganen Apfelkuchen zu essen 🙂 Dazu schien meist die Sonne und der Himmel war blau. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, sonst hätte ich euch gleich mal ein paar Impressionen sehen lassen. Da muss ich nächste Woche unbedingt dran denken. Auch um für mich selbst festzuhalten was nun im Frühjahr so alles passiert und wie sich die Farm von Woche zu Woche verändert. Bin schon total gespannt, denn ich werde nun quasi die komplette Saison dort miterleben.
Nun aber zum Mittwoch. Der war qua Zeitvertreib so wie die meisten Mittwoche: Früh aufstehen, Arbeiten, nach Hause kommen, etwas zu Essen machen, die nötigsten Hausarbeiten erledigen, kaputt aufm Sofa liegen (oké, das ist nicht so ganz normal), Musik hören (bin immer noch auf nem ziemlichen Kilians-Trip derzeit. habe mir deren drei Alben anscheinend immer noch nicht zu oft angehört.) abends zum Yoga düsen und danach totmüde ins Bett fallen…
Zum Frühstück hatte ich mir am Dienstagabend einen meiner Lieblingssmoothies vorbereitet.

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Eigentlich ist es eher ein Lassi als ein Smoothie. Hinein kommen: Eine Mango, eine Banane, Sojajoghurt, etwas Pflanzenmilch (in diesem Fall Reis-Mandel Milch), Kardamom (wenn man welches da hat), Kaneel, Vanille, Limettensaft, Macapulver und oben drauf noch ein paar Granatapfelkerne. Suuuper lecker und herrlich cremig.

Als zweites Frühstück gabs in meiner Frühstückspause dann dies:

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Eine Variante des Kürbis-Amaranths, das ich schon eher mal gepostet hatte (das Originalrezept kommt von My New Roots). Am Dienstagabend musste ich feststellen, das kein Yoghurt mehr da war (übrigens auch kein Amaranth, geschweige denn Kokosmilch und der Bioladen hatte schon zu). Anstatt des Standartmüslis aus Yoghurt und Granola habe ich also aus Hafermilch, übriggebliebenem Kürbispüree und Hirse diesen Frühstücksbrei gekocht. Zufällig hatte ich auch noch etwas Vanilleschote herumliegen, die ich nebst anderen Gewürzen gleich mitgekocht habe (Kardamom war leider alle, wäre aber sicher auch lecker drin gewesen). Best decision ever. Dieser Hirsebrei war sooo lecker!  Und hat richtig schön satt gemacht. Wie im Foto zu sehen, habe ich noch geröstete Haselnüsse und ein paar Kokoschips drüber gestreut.

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Als ich mittags nach Hause kam, gabs erstmal einen meiner Lieblingssnacks gegen akute Unterzuckerung 😉

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(Medjoul)datteln mit Mandelmus (selbstgemacht!) und Kaneel.

Dann habe ich schnell den Winterportulak, den ich auf dem Heimweg auf dem Markt erstanden hatte abgespült, etwas Feldsalat geputzt und zusammen mit ofengerösteter Beete und Koriander-Schnittlauchpesto zu einem großen Salat angerichtet.

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Einen solchen Salathabe ich diese Woche mindestens dreimal gegegessen. Ich hatte nämlich am Wochenende, als ich sowieso Kartoffeln am backen war auch gleich ein paar verschiedenfarbige Beeten mit in den Ofen getan und diese später im Kühlschrank aufbewahrt, um mir schnell nen leckeren Salat zusammenschmeißen zu können. Ich hatte außerdem besagtes Pesto gemacht, was sich ebenfalls als sehr praktisch erwiesen hat, denn außer es als Salatdressing zu verwenden, war es auch seehr lecker mit Reis, auf Brot (mit ein paar Scheiben gebackener Beete) und als Dip für Rohkost. Ich habe mir vorgenommen nun öfter am Wochenende so einen Dip oder Pesto vorzubereiten, denn das spart einem unter der Woche doch recht viel Zeit bei der Essenszubereitung. Außerdem fällt es mir auf die Art leichter zu entscheiden, was ich mir leckeres bereiten soll, denn ein Teil ist ja schon vorgegeben 😉

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Das Pestorezept habe ich aus dem Plum Bistro Kochbuch (über das ich demnächst noch eine Art Rezension schreiben werde).

Meine Version des Pestos geht so:

Man nehme: 1/4 cup cashews und etwa 1-2 Esslöffel Pinienkerne, 1/4 cup extra natives Olivenöl, einen Bund frischen Koriander, 1/2 Bund Schnittlauch, 1 kleine Chilischote (oder auch weniger, je nach Geschmack), 1 kleine Knoblauchzehe, grobes Meersalz, frisch gemahlenen Pfeffer und frischen Limettensaft (so etwa 3 Esslöffel).

Zunächst röstet man die Kerne leicht in einer Pfanne an (ohne Öl). Dann tut man einfach alle Zutaten in die Küchenmaschine und verarbeitet sie zu einer gleichmäßigen Masse (oder in ein hohes Gefäß in dem an sie gut mit dem Pürierstab zu einem Pesto verarbeiten kann). Eventuell noch mal mit Salz, Pfeffer und Limtettensaft abschmecken. Fertig!

Bevor ich am Mittwochabend zum Yoga geradelt bin, habe ich mir für extra Energie, noch schnell einen grünen Saft gemacht.

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Hinein kamen: Eine große handvoll Grünkohl, 1 Gurke, 1 Stück Staudensellerie, 1 Apfel, 1 Kiwi, 1 (großes) Stück Ingwer und 1/2 (geschälte) Limette. This juice was ‘da bomb’!

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So, das wars von mir für heute 😉 Diese Woche sammelt übrigens Frau Schulz unsere Vegan Wednesdaybeiträge. Vielen Dank dafür!
Ein schönes Wochenende wünsche ich!

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