Berlin, Berlin,…

Moinsen!

Ich habe das vergangene Wochenende mal wieder in Berlin verbracht. Irgendwie sind in den letzten Jahren immer mehr meiner ehemalige Komilitonen da hin gezogen (naja, liegt bei Politikwissenschaftlern ja auch nahe) und mein Schwesterherzchen wohnt nun auch schon ein paar Jahre dort. Zum Glück gibts ja nen Zug der von Amsterdam nach Berlin durchfährt und wenns nicht immer irgendwas gäbe, das die fahrt verzögert, dann wäre das echt ein ganz bequemes hin- und herreisen… Naja, wenigstens bekommt man von der bahn bei 1 1/2 stunden verzögerung immerhin etwas von seinem ticketpreis erstattet. Interessant, dass mir das innerhalb der letzten zwei monate bei zwei bahnreisen auch gleich zweimal passiert ist. habe da irgendwie ein “glückliches” händchen…
Der ursprüngliche Anlass für meine Berlinreise im Dezember war das Abschiedskonzert einer ganz tollen Band: The Kilians. Leider musste das Konzert damals kurzfristig abgesagt werden, weil der Sänger, Simon, arge Probleme mit seiner Stimme hatte. Aaaber, das Konzert wurde letztes Wochenende nachgeholt. Ein guter Grund um in so kurzem Abstand noch einmal nach Berlin zu fahren und mein Schwesterherz und meinen besten Freund zu besuchen. Das Konzert war super toll und ich bin richtig traurig, dass die Band nun echt aufhört Musik zu machen…

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Aber nun zu den erfreulicheren Seiten meines Berlinaufenthaltes: Gaaaanz viel leckeres veganes Essen 🙂

Am Samstag habe ich mir gleich zwei Fotoaustellungen angeschaut. Erst “Vegan eXtreme – Sportler/innen und ihre Ernährung” in der Heinrich Böll-Stiftung. Die Ausstellung zeigt Fotos der Sportler in unterschiedlichen Lebenssituationen und gibt einen Einblick in ihre Ernährungsphilosophie und ihr Leben sportlich gesehen. Ich fands super interessant zu sehen wie viele Hochleistungssportler sich anscheinend vegan ernähren und war überrascht wie viele unter denen in der Ausstellung vom Vegetarismus zum Veganismus letztendlich beim roh-veganen angelangt sind. Ein Thema mit dem ich mich in Zukunft etwas näher auseinandersetzen möchte. Wenn ihr (zufällig) am kommenden Wochenende in Berlin seid, könnte ihr euch die Ausstellung noch ansehen. Der Eintritt ist gratis.

Nachdem ich mir unterwegs in einem Bioladen nen schnellen Imbiss besorgt habe (neben etwas Obst auch eine vegane Amaranth-Schoko-Ecke) gings zum Bahnhof Zoo, denn da ist nebenan die Helmut Newton-Stiftung, in der eine Austellung einiger seiner Werke zu sehen ist.

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Ich hatte mich, bevor ich die Ausstellung gesehen habe, noch nie bewusst mit den Werken Newtons auseinandergesetzt, aber tatsächlich hatte ich einige doch schon mal zuvor gesehen. Was mir besonders aufgefallen ist: die Frauen auf den Fotos sehen noch aus wie “normale” Frauen. Wenn man sich heutzutage Modefotografien anschaut, dann kann man sich, selbst als normalgewichtige Frau, kaum noch mit den fotografierten Frauen identifizieren. Die wirken überhaupt nicht mehr echt und ich finde die auch selten schön. Abgesehen davon, dass mir der Witz und die damit einhergehende Leichtigkeit in Newton’s Bildern gefällt, fand ich viele der abgelichteten Frauen auch wirklich schön. Also, für diejenigen, die Modefotographie und schwarzen Humor mögen, ebenfalls ein “Aanrader” (=Empfehlung).

So viele Fotos anzuschauen macht natürlich hungrig 😉 Und so machten wir uns nach der Ausstellung auf nach Neukölln, zum Café Vux.

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Wir waren zwar schon etwas spät dran, aber irgendwie war uns trotzdem nach Kaffee und Kuchen. Ich konnte nicht widerstehen und bestellte mir das letzte Stück Sahnetorte, weil… vegane Sahnetorte?! Hallo?! Das musste ich einfach probieren. Ich war früher riesiger Sahnetorten-Fan.

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Sahnetortenfazit: Die unterschiedlichen Böden fand ich sehr lecker. Die waren schön saftig, nicht so wie der trockene Bisquit in herkömmlichen Sahnetorten. Die Sahne selber fand ich aber nicht sooo lecker. Die Torte war also recht spaßig zu essen, aber nicht der absolute Hammer. Der Hammer dagegen war die Donauwelle, die L. sich bestellt hatte…
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…und auch Lilith’s Muffin war genial.

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Also: Für Kaffee und Kuchen eine prima Adresse. Die Bedienung war auch sehr freundlich, obwohl wir die Gastfreundschaft etwas über Öffnungszeiten hinaus strapaziert haben 😉
Wenn ich das nächste Mal in Berlin bin, werde ich auf jeden Fall wieder einen Abstecher zum Vux machen und dann auch einen ihrer sehr lecker klingenden Smoothies und eine der Bagelkreationen probieren.

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Am Sonntag hatten Lilith und ich uns zum veganen Brunch im Veganz Prenzlauer Berg angemeldet.

Nach einem etwas frischen aber sonnigen Spaziergang kamen wir dort mit gesundem Appetit an und luden uns unsere Teller gleich mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten voll…

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Neben verschiedener Müslies, Obstsalat, drei Sorten Pflanzenmilch, Bagels, Aufstrichen, Waffeln und rohköstlichen Häppchen, gabs außerdem noch diverse Salate und eine Auswahl warmer Speisen. Insgesamt war das Angebot echt lecker, riesig und divers. Aber: leider eigentlich zu groß für unsere Mägen. Also für Menschen mit mehr Fassungsvermögen ist dieser Brunch sicherlich genial. Etwas schade fand ich, dass die Atmosphäre nicht so schön war. Obwohl der Brunch ja in einer offenen “Showküche” bereitet wird, kam es leider kaum zum Kontakt mit den Mädels, die dort arbeiteten. Dabei hätte ich gerne die ein oder andere Frage zu den herrlichen Speisen gestellt. Auch die Räumlichkeiten fand ich nicht wirklich gemütlich. Unser Fazit zu diesem Brunch war, dass er am besten für Menschen mit großem Hunger geeignet ist und man dort am besten mit ner Handvoll guten Freunden hingeht, die Atmosphäre also dadurch selbst etwas geselliger macht 😉

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Das wars erstmal von meiner Seite. Ich wünsche euch noch einen schönen Donnerstag! Vielleicht habt ihr ja auch ein paar vegane Tipps für Berlin? Dann teilt sie gerne in den Kommentaren!

 

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